Termine
2012
gasförmig Info
29. April um 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 BerlinDas ensemble xenon präsentiert in diesem Jahr eine Konzertreihe zu den Aggregatzuständen: Können Klänge aufgrund ihrer Eigenart als fest, flüssig oder gasförmig wahrgenommen werden? Die sechs Ausführenden von Markus Wettsteins bärenklau entlocken einem Sortiment getrockneter Pflanzen ausgesprochen luftige Klänge. In fra un po' für Tonträger von Margarete Huber wurden Klänge der menschlichen Stimme und des türkischen Blasinstruments Sipsi zur Gasförmigkeit verflüchtigt. Ruth Wiesenfelds Raureif für Metallobjekte, Melodica und drei Ausführende beschäftigt sich, nach dem Vorbild des Naturphänomens, mit dem Kristallisationsprozess vom gasförmigen zum festen Zustand. Salvatore Sciarrino schrieb mit Per Mattia für Viola solo eine Studie über flirrende Flageolettklänge, Giacinto Scelsi erforschte in zwei Geigen-Solostücken unter Mithilfe von Riccardo Filippini und Frances-Marie Uitti die Schwebungen, die durch sehr enge Intervalle hervorgerufen werden.
flüssig Info
10. Juni um 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 Berlin
fest Info
18. November um 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 Berlin
2011
Stadtpflanzen Info
29. Januar um 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg
MA KE FOGU HA MI SURI Info
19. März um 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg
DUNKELZELT
2. Juli um 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-KreuzbergDas Organische, das Objekthafte und das Zufällige, um diese Themen kreist das dritte Konzert des ensemble xenon im Studio Niculescu. Organisch ist das Instrumentarium in Markus Wettsteins bärenklau: das Stück wird ausschließlich auf Pflanzen gespielt. Organisch ist die Struktur von Dorothee Hahnes Dunkelzelt: ein Computerprogramm beeinflusst das musikalische Geschehen so wie eine genetischer Code die Anordnung von Zellen. Womit die Ausführenden auf der Bühne das System füttern, ist von der Komponistin nicht vorbestimmt. Hier ist der Zufall im Spiel. Noch bevor John Cage systematisch mit dem Zufall zu arbeiten begann, behandelte er in den Sonatas and Interludes die Klänge wie Objekte, komplexe Gebilde, die unverändert immer wieder auftauchen.
Dorothee Hahne - dance macabre für Sopransaxophon, Viola und Live-Elektronik
John Cage - drei Sonatas
Markus Wettstein - bärenklau für Pflanzen und sechs Ausführende (UA)
Maren Kessler - 2 Performance für 2 + 2 in zwei Teilen (UA)
Dorothee Hahne - Dunkelzelt für Ensemble und Elektronik
HEXENKREIS
3. September um 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg
James Etherington - Hmm für Violine, Viola, Metallobjekte, Melodica und Stimmen (UA)
Markus Wettstein - hexenkreis für Ensemble (UA)
Ruth Wiesenfeld - PURPUR für Ensemble
HIMMEL UND HÖLLE
11. November um 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg
Margarete Huber - nel cielo e in altri luoghi für Violine, Viola und E-Gitarre (UA)
Christoph Funabashi - sonata a tre für Violine, Viola und Gitarre (UA)
Christoph Funabashi - Murder Is Easy für Ensemble (UA)
Maren Kessler - Matrushka für Stimme und Ensemble (UA)
2010
23. Oktober um 22 Uhr im Alten Finanzamt in der Schönstedtstraße 7
22. September um 21 Uhr im Studio 58 an der Karl-Marx-Straße 58
13. Juli um 22 Uhr im Cafe Wendel in Kreuzberg
30. Juni um 20 Uhr im S-Bahnhof Griebnitzsee
21. Juni zwischen 16 und 18 Uhr in Mitte
bei der Fête de la musique
6. März um 20 Uhr im S-Bahnhof Griebnitzsee